12/01/2026 0 Kommentare
Gemeindeversammlung am 8. Januar
Gemeindeversammlung am 8. Januar
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Gemeindeversammlung am 8. Januar
Am Donnerstag, den 08. Januar 2026, fand um 18.00 Uhr eine Gemeindeversammlung statt, in der es um die Themen Paul-Gerhardt-Haus, Personalplanung in der WAGE-Region, den geänderten Gottesdienstplan in der WAGE und dem 75 jährigen Jubiläums des Christuskirche ging.
Rund 40 Gemeindemitglieder aus allen Bezirken der Gemeinde hatten sich trotz widriger Wetterverhältnisse auf den Weg zum Erwitter Gemeindehaus gemacht.
Pfarrer Wolfgang Jäger stellte als Erstes die Entwicklungen rund um das Paul-Gerhardt-Haus in Bad Westernkotten vor. Aufgrund von steigenden Kosten im laufenden Betrieb und einem hohen Sanierungsbedarf diskutiert das Presbyterium schon seit mehreren Jahren die Schließung des Hauses. Nun ist auch noch die Heizung ausgefallen, die Reparaturkosten liegen im fünfstelligen Bereich. Durch die nachlassende Nutzung ist das Gemeindezentrum in Bad Westernkotten daher aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr zu halten, zumal die Stadt das Denkmalamt bezüglich eines möglichen Denkmalschutzes für die ehemalige Schule kontaktiert hat und somit auch weitere Auflagen entstehen könnten.
Die Entwidmung ist für den 25. Januar 2026 um 10 Uhr geplant. Danach wird das Haus dauerhaft geschlossen und aktuell auch zum Verkauf angeboten.
Dieser Punkt sorgte natürlich für einige kritische Stimmen aus der Gemeinde, da sich die Kirche durch die Schließung und den Verkauf des Hauses weiter aus der Fläche zurückzieht.
Weiter ging Pfarrer Jäger auf die Veränderungen beim Personal durch sinkende Gemeindemitgliederzahlen und einen veränderten Stellenschlüssel in der WAGE-Region ein.
Von fünf Pfarrstellen plus einer weiteren befristeten Stelle für die Bereiche Warstein, Anröchte, Geseke und Erwitte Anfang 2025 geht es bis zum Jahr 2031 auf zwei Pfarrstellen sowie zwei weitere IPT-Kräfte (IPT=interprofessionelles Team) herunter. Schon jetzt sind nur noch vier Pfarrstellen besetzt, ergänzt um eine IPT-Kraft.
Daher werden auch die Gottesdienstzeiten so verändert, dass zukünftig ein Pfarrer in jeder Gemeinde mindestens einen Gottesdienst am Wochenende abhalten kann. Das geplante Modell mit den Gottesdienstbeginn am Samstag um 18.00 Uhr und Sonntags um 9.30 und 11.00 Uhr bei wechselnden Predigtorten wurde anhand der Monate Februar und März vorgestellt. Zu den wichtigen kirchlichen Feiertagen wie Ostern und Heiligabend ist aber gewährleistet, dass sowohl in Erwitte und Anröchte ein Gottesdienst gefeiert werden kann.
Dieses Modell wird jetzt erprobt und soll im Spätsommer/Herbst mit der Gemeinde diskutiert werden.
Zu diesen Punkten wurde von den Anwesenden kritisch angemerkt, dass es in diesem Jahr personell noch nicht notwendig ist, diesen Plan umzusetzen. Auch wurden die Anfangszeiten besonders am Samstag diskutiert. Die Presbyterien der beteiligten Gemeinden sehen jetzt aber zu diesem Zeitpunkt noch die Chance, bei Störfällen in diesem Plan personell kurzfristig reagieren zu können, so dass kein Gottesdienst ausfallen muss.
Als letzten Punkt ging Pfarrer Jäger auf das 75-jährige Jubiläum der Christuskirche ein. Am 4. Oktober 2026 wird ein Festgottesdienst in der Kirche gefeiert.
Zur Gestaltung des Jubiläums werden aktuell Vorschläge und Anregungen gesammelt.
Abschließend bat Pfarrer Jäger darum, dass Termine zur Veröffentlichungen im Gemeindebrief und auf der Homepage ausschließlich über das Gemeindebüro kommuniziert werden.

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