Unsere Gemeinde


Die evangelische Kirchengemeinde Erwitte/Anröchte besteht aus den beiden Pfarrbezirken Erwitte mit ca. 3000 und Anröchte mit ca 2000 evangelischen Christen.

 

Unsere Gemeinde ist eine sehr junge Gemeinde. Vor dem zweiten Weltkrieg gab es in Erwitte und Anröchte zusammen etwa 130 evangelische Christen. Erst durch die Folgen des Krieges wuchs die Seelenzahl an, so dass 1948 eine Pfarrstelle errichtet wurde. Auch heute sind wir immer noch Zuzugsgebiet, seit 1976 ist die Gemeinde um über 1000 Seelen angewachsen.

 

Seit dem 1. Mai 2008 besteht eine pfarramtliche Verbindung mit der Kirchengemeinde Geseke, um die Mitlieder der beiden Gemeinden besser betreuen zu können. Die Region Erwitte/Anröchte mit Geseke ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Kirchenkreis Soest.

Unsere Pfarrer


"Sitzt ein Pfarrer beim Psychiater. Fragt der: Reden Sie im Schlaf?" Antwortet der Pfarrer: "Nein, ich rede, wenn andere schlafen."

Um sich - hoffentlich - vom Gegenteil zu überzeugen, reicht das Blättern im Internet nicht aus. Besuchen Sie uns im Gottesdienst, oder nehmen sie auf andere Weise Kontakt zu uns auf:

Pfarrer Wolfgang Jäger
Westkampstraße 7
59597 Erwitte

Tel.: 02943 - 2416

E-Mail


(für den Pfarrbezirk Erwitte)

privat:   
Lönsstraße 41 - 59597 Erwitte
Tel 02943 - 4258

Pfarrer Sven Fröhlich 
Hauptstraße 94
59609 Anröchte

Tel. 02947 - 3966

 E-Mail


(für den Pfarrbezirk Anröchte)

Internet: www.evangelisch-in-erwitte-anroechte.de

 

Übrigens: in den USA ist die Sammelbezeichnung für Geistliche "Minister" (= Diener). Und wenn in unserer Zeit manchmal Pfarrer mit Fahrer verwechselt, dann ist das vielleicht gar nicht so schlimm, denn ein Stück ist es unsere Aufgabe, Menschen in vielen Dingen des Lebens zu "befördern".

Prävention gegen sexualisierter Gewalt

Eine große Zahl bekannter Fälle sexuellen Mißbrauchs in den vergangenen Jahrzehnten in beiden großen Kirchen und die nicht ausreichende oder häufig gar nicht stattgefundene Aufklärung und Aufarbeitung hat großen Schaden hinterlassen - vor allem bei den Betroffenen, aber auch in den Kirchen bei allen Menschen, die für einen respektvollen und achtsamen Umgang der Menschen miteinander in den Kirchen einstehen, wie auch bei den Menschen, die durch diese Fälle und den innerkirchlichen Umgang mit diesen Fällen das Vertrauen in die Kirchen verloren haben. 

 

Inzwischen wird in der katholischen wie in der evangelischen Kirche die Aufarbeitung der Versäumnisse der Vergangenheit vorangetrieben. Gleichzeitig werden Maßnahmen eingeleitet, die jede Art sexualisierter Gewalt innerhalb der Kirchen, ihren Einrichtungen und Gemeinden vorbeugen und vermeiden helfen sollen. Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich dazu ein Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gegeben. 

 

Auch die Kirchengemeinden sind gefordert, im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles zur Prävention sexualisierter Gewalt zu tun. Dazu gehört ein umfassendes Schutzkonzept, zu dessen Einzelmaßnahmen eine Potential- und Risikonanalyse zu den Grundstücken, Gebäuden und Veranstaltungen der Gemeinde, Schulungen für Menschen der Gemeinde in besonderer Verantwortung, die regelmäßige Vorlage erweiterter Führungszeugnisse für hauptamtlich Tätige sowie ehrenamtlich Tätige mit leitender Verantwortung und eine Selbstverpflichtungserklärung für hauptamtlich Tätige zählen. 

 

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Erwitte hat nach umfangreicher Vorarbeit nun ein solches Schutzkonzept beschlossen.

 

Ein weiterer wichtiger Baustein des Schutzkonzepts ist die Handlungskette Meldepflicht, die im Falle eines Verdachts sexualisierter Gewalt klare Handlungsempfehlungen gibt, verbunden mit einer schriftlichen Sachdokumentation. Diese Handlungskette stellen wir hier auf unserer Homepage zur Verfügung: Handlungskette Meldepflicht